Meine Top 5 Geheimtipps für Wien

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Wien und seine Vielfalt an Angeboten bieten unendliche Erkundungsmöglichkeiten. Ich selber suche auch gerne neue unbekannte Orte auf und erweitere gerne mein Horizont. Geheimtipps für Wien findet man zahlreiche im Internet, das ist keine Frage. In diesem Artikel habe ich meine persönlichen Favoriten zusammengestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Paternosteraufzug

In Österreich dürfen seit den 1960er keine neue Paternoster mehr zugelassen werden. Die alten Aufzüge werden durch modernere ersetzt, da sie zu gefährlich sind. Dennoch sind ein paar Paternoster, unter anderem der im Rathaus, immer noch in Betrieb. Er ist frei zugänglich und noch in originalem Zustand erhalten. Zu finden ist der Aufzug direkt beim Eingang von der Felderstrasse. Es lohnt sich auf jeden Fall den Aufzug aufzusuchen und einige Runden damit zu fahren.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr

Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahn U2 und Straßenbahn 1, 2, 71, D

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Böhmischer Prater

Der Böhmischer Prater ist ein kleiner am Rande von Wien gelegener Vergnügungspark. Manche Fahrgeschäfte sind über 100 Jahre alt. Die meisten Attraktionen nur für Kinder geeignet, allerdings gibt es einige Fahrgeschäfte, die auch Erwachsene nutzen können. Das nostalgische Ambiente hat mich gleich beim ersten Mal mit sich gerissen. Seitdem ist der Park ein beliebter Ort, wenn ich abschalten möchte und meine Ruhe brauche.

Öffnungszeiten: von März bis Ende Oktober täglich von 10:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Öffentliche Verkehrsmittel: S-Bahn S60 und Bus 68A, 68B

 

Der alte jüdischer Friedhof

Der alte jüdischer Friedhof ist ein Teil des Zentralfriedhofes. Er liegt zwischen Tor 1 und Tor 11 und umfasst 260 000 m². Bis heute finden noch Begräbnisse statt. Viele Grabsteine sind schon kaputt und zerbrochen. Die Natur hat ihren Platz an vielen Stellen schon zurückerobert, Bäume wachsen aus den Gräbern raus und alles ist komplett verwuchst. Es wirkt so, als würde sich kein Mensch um diesen Teil des Friedhofes kümmern. All das gibt dem alten jüdischen Friedhof ein einzigartiger Charme.

Am besten erkundigst du den Friedhof mit dem Fahrrad. Die Wege dauern zu Fuß echt lange. Falls du andere Teile des Friedhofes anschauen möchtest, kannst du auch den Bus 106 nehmen. Dieser fährt innerhalb des Friedhofes, allerdings nicht oft.

Öffnungszeiten der Haupttore (die Nebentore schließen generell 1-2 Stunde früher):

  • Januar, Februar: 8 bis 17 Uhr
  • März: 7 bis 18 Uhr
  • April bis September: 7 bis 19 Uhr
  • Oktober, Allerheiligen: 7 bis 18 Uhr
  • ab 3. November, Dezember: 8 bis 17 Uhr
  • jeden Donnerstag (Mai bis August): 7 bis 20 Uhr

Öffentliche Verkehrsmittel: S-Bahn S1, S7 und Straßenbahn 6, 71

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Friedhof der Namenlosen

Der Friedhof der Namenlosen ist ein winziger Friedhof an der Grenze zu Niederösterreich. Der Friedhof ist für die Einwohner kein großes Geheimnis mehr. Fast jede Person, die in Wien wohnt, hat über den Friedhof gehört oder den mal aufgesucht. Für Reisende ist es aber eine echt toller Geheimtipp.

Es wurden hier Menschen begraben, die zwischen 1840 und 1940 aus der Donau gefischt worden sind. Bei den meisten Toten ist der Name und wie genau er ums Leben gekommen ist unklar. Der verwucherte Boden, die Monotonie und meist unbeschrifteten Grabsteine tragen zu einer eigenartigen Atmosphäre bei.

Öffnungszeiten:

  • November bis Februar: 7 bis 17 Uhr
  • März und Oktober: 7 bis 18 Uhr
  • April und September: 7 bis 19 Uhr
  • Mai bis August täglich 7 bis 20 Uhr

Öffentliche Verkehrsmittel: Bus 76A

 

Die Insel der Donauinsel

Die versteckte Insel liegt auf der Höhe von der Donaustadtbrücke. Geh über die Fußgängerbrücke und biege dann gleich links ab. Nach ca. 800 Meter entlang der Donau erreichst du den „Eingang“ zur Insel. Um auf die Insel zu kommen, musst du das hüfthohe Wasser überqueren. Es gibt mehrere Einbuchtungen, wo du dich hinchillen und schwimmen gehen kannst.

Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahn U2

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